Zuerst ein wichtiger Hinweis:
„Was ich weiß, liegt jenseits des Verstandes;
was ich zu euch sage, geschieht durch den Verstand.
Meine Worte sind Teil des Verstandes,
doch mein Wissen ist es nicht.“
Buddha
Die Berührungs-ArtN sind meine persönlich entwickelte Essenz aus verschiedenen Methoden, die ich zu meinem Neuen zusammengefügt habe.
Zuerst einmal möchte ich nun einige meiner wichtigsten LehrmeisterInnen vorstellen:
Das Lesen und Belauschen von Körpern lernte ich überwiegend bei Christian Bartuska, der die Biodynamische Massage und noch sehr viel mehr an Weisheit an mich weitergab:
So, wie ich es verstehe, bleibt jede ungelöste Erfahrung in unserem Körper als Verspannung, Verhärtung oder Gefühllosigkeit gespeichert. Wir inszenieren unsere „Schlüsselszenen“ wieder und wieder – in der Hoffnung, sie – besser: uns - irgendwann zu (er)lösen. So entwickeln wir automatisch ablaufende Spannungsmuster – und „werden“ irgendwann zu eingeschränkten Menschen, die „das Leben“ mit „dem Schmerz“ gleichsetzen, den wir permanent kreieren und aufrechterhalten.
Mit Hilfe eines speziellen Stethoskops konnten wir „Lehrlinge“ mit-hören, wie sich im Körper des/r Behandelten dieser Lösungs-Vorgang anhört, wenn er gelingt: da gab es knarrende Türen, polternde Steine oder kleines, feines Glucksen – in der „Psycho-Peristaltik“ zu hören. Oder Schweigen... wenn die Berührung noch un-stimmig erlebt wurde.
So lernten wir respektvoll zum Wieder-Loslassen einzuladen – und das DOSIERTE Lösen-Helfen – denn all das Wieder-Aufgetaute braucht Verdaut-Werden, in Ruhe.

- Uschi Oftring, Grinberg-Praktikerin
Ein weiterer Meilenstein in meinem Lernen kam von den Grinberg-Praktikerinnen Gabi Tschögl und Uschi Oftring. Mit Hilfe der Fuß-Analyse können, wie auf einer Landkarte, alte Muster im Körper erkannt werden – in welchen Bereichen und welcher ART diese sind... und welche Ungleichgewichte bei einem Menschen vorherrschen.
So ist ein gezielteres Unterstützen der Klientin / des Klienten möglich: denn nun kann ich
den Körper die Führung übernehmen lassen - unseren Zeugen, der von Anfang an dabei war – und daher auch am besten weiß, wie die passende Lösung zu geschehen hat.
Diese beiden Zugänge lieferten mir wichtige Antworten auf die Frage: Wieso kann ein Mensch jahrelang in diverse Gesprächstherapien gehen, immer besser wissen, WIESO er so unglücklich ist - und wird dennnoch nicht glücklicher dabei?
Ein sehr nützliches Denkmodell liefert hier der hawaiianische Schamanismus, den ich bei Serge Kahili King und Frau Dr. Judith Binder kennen lerne. Das Sympathische daran ist für mich, dass es dabei kein „richtig“ oder „falsch“ von Ideen gibt – jeder Mensch kann seinen / ihren persönlichen Glauben behalten, ohne dass Konflikte entstehen; denn „alles, was für DICH funktioniert und niemand anderen verletzt oder schädigt, ist auch GUT."
Gehen wir weiters davon aus, dass es ein Körper-Selbst gibt – wir könnten es z.B. Unihipili nennen – das unseren Erinnerungsspeicher verwaltet und nur im JETZT lebt.
Sagen wir, es denkt und fühlt wie ein Kind: es will sich freuen, es will Schmerz vermeiden, will beschützt und gut versorgt werden – und mag gerne Schönes, Aufregendes & Rituale.
Seit ich das Unihipili in meine Arbeit mit einbeziehe, arbeite ich mit der Neugier, mit dem Spass und mit allen Sinnen. Mir leuchtet ein, dass sich das „innere Kind“ fürchtet, wenn wir von grausigen Dingen hören oder erzählen... und dass es nur mitarbeiten kann, wenn es sich nicht irgendwo in uns verkriechen und unter unserer schlechten Behandlung leiden muss.
So bin ich nun zur Erkenntnis gelangt, dass die meisten Menschen einfach „verlernt“ haben, sich über längere Zeiträume gut zu fühlen – und dass dieses Glücksgefühl einfach trainiert gehört. Während meine KlientInnen also einen WOHLTUENDEN ERFAHRUNGSSCHATZ mit mir gemeinsam anlegen, beginnt das Unihipili / ihr Körperbewusstsein ganz nebenbei seine alten Wunden zu heilen – und im Alltag
immer besser auf sich acht zu geben.
Ich danke für Eure Aufmerksamkeit. Falls Ihr jetzt einfach
„nur Bahnhof versteht“ hab ich noch etwas für Euch:

PS: Außerdem arbeite ich, wenn es dienlich ist, mit der "Körperzentrierten Herzensarbeit" nach Safi Nidiaye und vertiefe mich in die "Dynamind"-Methode von Serge Kahili King.




