moreloveBerührungs-ArtNempathiewerkstatt
ich binfür sie dasie sindbei mir

Zuerst ein Hinweis:

 

„Was ich weiß, liegt jenseits des Verstandes;

was ich zu euch sage, geschieht durch den Verstand.

Meine Worte sind Teil des Verstandes,

doch mein Wissen ist es nicht.“

Buddha

 

Die Berührungs-ArtN  sind meine persönlich entwickelte Essenz aus verschiedenen Methoden, die ich erlernt, erfahren und dann kombiniert habe. So möchte ich nun einige meiner wichtigsten LehrmeisterInnen vorstellen:

 

Das Lesen, Berühren und Belauschen von Körpern lernte ich, über sechs Jahre, bei Christian Bartuska, der die Biodynamische Massage (nach Gerda Boyesen) und noch sehr viel mehr an Weisheit an mich weitergab:

 

So, wie ich es verstehe, bleibt jede ungelöste Erfahrung in unserem Körper als Verspannung, Verhärtung oder Gefühllosigkeit gespeichert. Wir inszenieren unsere „Schlüsselszenen“ wieder und wieder – in der Hoffnung, sie – besser: uns - irgendwann zu (er)lösen. So entwickeln wir automatisch ablaufende Spannungsmuster – und „werden“ irgendwann zu eingeschränkten Menschen, die „das Leben“ mit „dem Schmerz“ gleichsetzen, den wir permanent kreieren und aufrechterhalten.

 

Mit Hilfe eines speziellen Stethoskops konnten wir „Lehrlinge“ mit-hören, wie sich im Körper des/r Behandelten dieser Lösungs-Vorgang anhört, wenn er gelingt: da gab es knarrende Türen, polternde Steine oder kleines, feines Glucksen – in der „Psycho-Peristaltik“ zu hören. Oder Schweigen... wenn die Berührung noch un-stimmig erlebt wurde.

So lernten wir respektvoll zum Wieder-Loslassen einzuladen – und das DOSIERTE Lösen-Helfen – denn all das Wieder-Aufgetaute braucht Verdaut-Werden, in Ruhe.

 

Uschi Oftring, Grinberg-Praktikerin

Ein weiterer Meilenstein in meinem Lernen kam von den Grinberg-Praktikerinnen Gabi Tschögl und Uschi Oftring. In Ausbildung bei Claudia Reiter folgte ein intensives Lern-Jahr mit weiteren Vertiefungen.

 

Die Grinberg-Methode®: Mit Hilfe der Fuß-Analyse können, wie auf einer Landkarte, alte Muster im Körper erkannt werden – in welchen Bereichen und welcher ART diese sind... und welche Ungleichgewichte bei einem Menschen vorherrschen - wie jemand seinen Körper gewohnheitsmäßig erlebt & bewegt.

 

Die körperlichen "Muster" entsprechen immer auch geistigen Mustern - dass etwas als "Auslöser" auf mich wirkt und ich "automatisch" in bestimmte Körperhaltungen und damit verbundene Gefühlszustände komme.

 

Die Grinberg-Methode® setzt nicht beim "Warum" an - z.B. "Warum fürchte ich mich immer so, wenn ich in einer Teamsitzung was sagen möchte?" - sondern beim "Wie": "Wo in meinem Körper kreiere ich Angst? Welche Muskelpartien spanne ich an..?" Und: Wie kann ich die Spannung wieder lösen?

 

So ist ein gezielteres Unterstützen der Klientin / des Klienten möglich, es geht auch rasch - weil wir mit Freude am Schnellsten lernen! Und in jeder Verspannung wohnt immer: eine Menge Engerie, die wieder fließen möchte!

 

Diese beiden Zugänge lieferten mir wichtige Antworten auf die Frage: Wieso kann ein Mensch jahrelang in diverse Gesprächstherapien gehen, immer besser wissen, WIESO er so unglücklich ist - und wird dennoch nicht glücklicher dabei?

 

Ein sehr nützliches Denkmodell liefert hier der hawaiianische Schamanismus, den ich bei Frau Dr. Judith Binder, Serge Kahili King und Kahu Naone kennen lernte. Das Sympathische daran ist für mich, dass es dabei kein „richtig“ oder „falsch“ von Ideen gibt – jeder Mensch kann seinen / ihren persönlichen Glauben behalten, ohne dass Konflikte entstehen; denn „alles, was für DICH funktioniert und niemand anderen verletzt oder schädigt, ist auch GUT."

 

Gehen wir weiters davon aus, dass es ein Körper-Selbst gibt – wir könnten es z.B. Unihipili nennen – das unseren Erinnerungsspeicher verwaltet und nur im JETZT lebt.

Sagen wir, es denkt und fühlt wie ein Kind: es will sich freuen, es will Schmerz vermeiden, will beschützt und gut versorgt werden – und mag gerne Schönes, Aufregendes & Rituale.

 

Seit ich das Unihipili in meine Arbeit mit einbeziehe, arbeite ich mit der Neugier, mit dem Spass und mit allen Sinnen. Mir leuchtet ein, dass sich das „innere Kind“ fürchtet, wenn wir von grausigen Dingen hören oder erzählen... und dass es nur mitarbeiten kann, wenn es sich nicht irgendwo in uns verkriechen und unter unserer schlechten Behandlung leiden muss.

So bin ich nun zur Erkenntnis gelangt, dass die meisten Menschen einfach „verlernt“ haben, sich über längere Zeiträume gut zu fühlen – und dass dieses Glücksgefühl einfach trainiert gehört. Während meine KlientInnen also einen WOHLTUENDEN ERFAHRUNGSSCHATZ mit mir gemeinsam anlegen, beginnt das Unihipili / ihr Körperbewusstsein ganz nebenbei seine alten Wunden zu heilen – und im Alltag

                                                 immer besser auf sich acht zu geben.

 

Ich danke für Eure Aufmerksamkeit. Falls Ihr jetzt einfach

„nur Bahnhof versteht“ hab ich noch etwas für Euch:

 

 

PS: Neben der Biodynamischen Massage & der Grinberg®-Methode arbeite ich mit der "Körperzentrierten Herzensarbeit" nach Safi Nidiaye, mit der "Dynamind"-Methode von Serge Kahili King, mit Huna-Aufstellungen (von mir selbst entwickelt!) und einer Menge Erfahrung.

 
 
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